Chronik

Vorgeschichte des Vereins

In der Weimarer Republik, zu Beginn der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, kamen die damaligen Schüler der Volksschule Oberdielbach zum ersten Mal mit dem Fußballsport in Berührung. Unter Hauptlehrer Kautzmann und Unterlehrer Bosch wurde auf der „Fasselwiese“ (Futterwiese für die Gemeindebullen, heute Baugebiet Breitenfeld) während der Schulzeit „wild“ Fußball gespielt. Dieses „wilde Fußballspielen“ wurde von den Jugendlichen und Erwachsenen bis Mitte der 30er Jahre fortgesetzt.

Man trug auch Fußballbegegnungen mit Nachbarmannschaften (z.B. Schollbrunn) aus und spielte bei Sportplatzeinweihungen. Als Sportplatzgelände diente auch die so genannte „Prillipswiese“ im Gewann Hardt in Oberdielbach. Die Fußballtore bestanden damals aus zwei Bohnenstangen mit einem Seil als Oberbegrenzung. Für verheiratete junge Männer war es u diesem Zeitpunkt verpönt, d.h. es entsprech nicht dem damaligen Sitten und Gebräuchen, Fußball zu spielen. Während des 2. Weltkrieges wurde so gut wie kein Fußballsport in Dielbach betrieben. Eine Fußballorganisation (Verein) bestand also vor und während des Zweiten Weltkrieges in Dielbach nicht.

Die historische Situation nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht 1945 übernahmen die vier Siegermächte die Oberste Gewalt in Deutschland. So entstand von 1945 bis 1949 ein in vier Besatzungszonen aufgeteiltes und von den vier verschiedenen Militärregierungen beherrschtes Deutschland. Zu einer der erträglichsten Besatzungszone gehörte der amerikanische, zu welcher auch unserer Landkreis Mosbach und somit die Gemeinde [Ober-] Dielbach zählte.

Die Vereinsgründung

Am 24. Juni 1946 ersuchten die „Gründungsväter“ unseres Sportvereins, nämlich Oskar Schönig, Leo Schreck und Willi Heß alle wohnhaft in Oberdielbach, das amerikanische „Office of Military Government“ in Mosbach, eine Jugendorganisation gründen zu dürfen, mit dem Ziel der Pflege des Fußball-, Handballsports sowie der Leichtathletik. Diesem Ersuchen wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht wohlwollend entsprochen und der Weg für die Vereinsgründung freigemacht.

Am 17. Juli 1946 (Gründungstag) etablierte sich der Verein unter dem Namen Sportverein Frisch-Auf mit Sitz in Oberdielbach. Abweichende Schreibweisen des Vereinsnamens, wie „Sportverein Dielbach“ oder „Frisch-Auf Oberdielbach“ sind aktenkundig. Dem Chronist sei es erlaubt, den Namen „Frisch-Auf“ dahin zu interpretieren, dass von diesem Moment der ersten Stunde eine gewisse Aufbruchsstimmung nach dem unseligen schrecklichen Weltkrieg ausgegangen sein mag. Dies wird belegt durch die Äußerung des Vereinsgründers Leo Schreck mit den Worten: „Wir wollen wieder Sport treiben!“ Die Vereinsgründer mussten vor der Militärbehörde persönliche Integrität nachweisen. Sie durften keine Parteimitglieder der NSDAP, Anhänger des Nationalsozialismus oder als Militaristen ein Amt oder eine führende Stellung inne gehabt haben. Die „Gründerväter“ unseres Sportvereins verabschiedeten 1946 eine Vereinssatzung, d.h. sie gaben dem Verein eine Verfassung, ein Grundgesetz. Darin wurden der Vereinsname, die Vereinsfarben (blau/weiß), der Zweck und die Ziele des Vereins, die Vereinsorgane, Rechte und Pflichten der Mitglieder und Aktiven sowie andere verbindliche Richtlinien aufgestellt. Diese erste Satzung wurde am 17. Februar 1948 unter Vorsitz von Herbert Grunert neu gefasst. Damals trafen sich sportbegeisterte junge Menschen aus Ober- und Unterdielbach im Vereinslokal „Linde“ zu Oberdielbach. Diese beide Satzungen und auch das Gesuch an die Militärbehörde sind die ältesten Dokumente unseres Vereins.

Die ersten Vorstandschaften

Die erste Vorstandschaft war identisch mit den Vereinsgründern. Den 1. Vorstand hatte Oskar Schönig, den 2. Vorstand Leo Schreck, inne. Als Schriftführer fungierte Willi Heß. Die Zweite Vorstandschaft, die von 1947 bis 1949 im Amt war, stand unter Verantwortung von Willi Heß. Er war auch von Beginn der Vereinsgründung an die treibende Kraft im Sportverein. Den Zeitzeugen ist deutlich in Erinnerung, dass er sogar zu Fuß von Dielbach bis nach Mosbach gegangen ist, um interne Vereinsangelegenheiten persönlich beim Badischen Sportbund (Fußballverband) zu regeln. Die dritte Vorstandschaft wurde geführt von 1950 bis 1951 von Willi Schölch.

Die Geschicke der vierten Vorstandschaft leitete Adam Helm von 1951 bis 1952, während die fünfte Vereinsführung von 1952 bis 1953 unter der Leitung des „Lindenwirts“ Adam Haas stand. Vom 1. Januar 1954 bis 10. Mai 1958 wurde der Sportverein von Philipp Bauer geleitet. Er galt als „Mann der Tat“ und war wegen seines kameradschaftlichen Verhaltens im Verein sehr beliebt. Diese Datenerhebungen gehen aus den Statistiken des Badischen Sportbundes über die Vereinsführung hervor.

Die Vereinsgeschichte in der Zeit von 1946 bis 1958

Zur Zeit der Vereinsgründung verfügte der Sportverein über einen Fußball, den man im Tauschhandel (Naturalien wie Korn oder Kartoffeln gegen Fußball) aus Mannheim erworben hatte. Solche Vorgänge nannte man seinerzeit Kompensieren, was nichts anderes als ausgleichen bedeutet. Ein Trikotsatz stand den Spielern zu Verfügung. Diese Trikots wurden aus Militärfahnen von den Spielermüttern genäht. Gespielt wurde mit Sportschuhen (Kickschuhen), die mit Stahlkappen versehen waren und mit geschnürten Fußbällen. Als Sportplatz diente zunächst das unwegsame Gelände im so genannten Gemeindestrich (links der Verbindungsstraße zum heutigen Schützenhaus, aus der Ortsmitte her gesehen, liegend). Nach dem Pachtvertrag vom 1. Januar 1947 zwischen den Vereinsparteien SV Dielbach und Adolf Braun wurde das Grundstück Lgb.-Nr. 1217 neues Sportplatzgelände. Hier liegt auch der heutige Sportplatz. Seine Ausmaße betrugen 90m Länge und 45m Breite. Holztore waren zu der Zeit Standard. Als Vereinslokal diente „Linde“ in der Ortsmitte von Dielbach.

Zu den Auswärtsspielen fuhr man mit einem Viehtransport-Lkw (Spieler und Zuschauer) des Transportunternehmens Waldi Bauer. Die Brüder Waldi und Artur Bauer wechselten sich ab und bestritten die Treibstoffkosten des Holzvergasers selbst. Auch mit Fahrrädern oder zu Fuß bewegte man sich zu den Auswärtsspielen.

Nach der Währungsreform 1948 verfügte der Verein über eine eigene Theatergruppe unter Leitung von Else Rassow (Künstlerin und Schauspielerin).Zur Auffrischung der Vereinskasse wurde in der Gaststätte „Wolfsschlucht“ in Unterdielbach Theater gespielt.1948 wurde eine Damenhandballmannschaft gegründet, die jedoch nur drei Jahre bestand. Sportlich gesehen verfügter der Verein über eine 1. und 2. Seniorenmannschaft und wurde in der Saison 1950/51 Staffelmeister der B-Klasse. Der Aufstieg in die A-Klasse wurde jedoch verpasst. In der Zeit von 1946 bis 1958 spielte die Seniorenmannschaft in der B-Klasse Odenwald bzw. Neckartal (Kreisklasse) eine untergeordnete Rolle. Seit 1955 besaß der Verein eine Jugendmannschaft und ab 1957 eine Schülermannschaft. Am 31. Januar 1955 wurde die Vereinssatzung dahingehend geändert, dass man die Wahlperiode des Vorstandes von bisher einem Jahr auf zwei Jahre ausweitete. Der Gesamtmitgliederstand in jener Zeit bewegte sich zwischen 50 und 60 Personen. Ferner herrschte ein reges Vereinsleben mit großer Geselligkeit.

Der Verein unter der Vereinsführung von Edwin Bauer (1958 – 1962)

Am 10. Mai 1958 löste Edwin Bauer seinen älteren Bruder Phillip als Vereinsvorsitzenden ab. Mit Edwin Bauer kam ein Mann an die Vereinsspitze, der als gelernter Kaufmann schon von 1951 bis 1958 Schriftführer gewesen und mit dem Innenleben des Vereins bestens vertraut war. Zwischen 1960 und 1962 diente das Gasthaus „Rose“ als Vereinslokal, im dortigen Saal wurde auch teilweise trainiert. Unter der Regie von Edwin Bauer und dem 2. Vorsitzenden Franz Döring wurde mit der Gemeinde Oberdielbach, insbesondere mit Bürgermeister Weis, Gespräche über einen Sportplatz- und Sportheimneubau geführt. Man traf auf eine dem Fußballsport freundlich und verständnisvoll gesinnte Gemeindeverwaltung. Bürgermeister Weis sicherte die Finanzierung der Neubauvorhaben zu. Die Planungen für beide Projekte wurden in die Wege geleitet; es erfolgte die Zusammenlegung der Flurstücke Nr. 1217 und 1218. Mit dem Sportplatz- und Sportheimneubau konnte 1960 begonnen werden.

Sportliche Erfolge des Vereins fallen in diese Zeit. In der Saison 1958/59 wurde der SV Dielbach Staffel-Kreismeister der B-Klasse sowie Kreispokalsieger. Damit war der Aufstieg in die A-Klasse unter Dach und Fach gebracht. Für sieben Jahre straffreies Spielen wurde der Verein vom Badischen Fußballverband ausgezeichnet. Die Amtszeit von Edwin Bauer endete am 19. Mai 1962. Unter seiner Führung, so ist zusammenfassend zu sagen, hat der Verein einen gewaltigen Entwicklungsschub nach vorne gemacht.


Die Vereinsleitung unter dem Vorsitzenden Artur Ihrig (1962 – 1964)

Artur Ihrig kam am 29. Juni 1962 in das Amt als 1. Vorsitzender. Auf seiner Initiative hin, wurde der Sportplatzbau weiter vorangetrieben, ebenso der Sportheimneubau. Aus der Mitteilung an die Gemeindeverwaltung Oberdielbach ist zu entnehmen, dass bis zum Oktober 1964 insgesamt 3675 Arbeitsstunden (Eigenleistung) erbracht wurde. Dies ist eine erstaunliche Leistung, da die Eigenarbeiten auf freiwilliger Basis erfolgten.

Anlässlich des Sportfestes vom 2. Bis 5. August 1963 konnte der fertig gestellte Sportplatz eingeweiht werden. Seine Ausmaße betrugen jetzt 100m Länge und 65m Breite. Die Erdarbeiten wurden von der Firma Rudolf Gärtner aus Eberbach durchgeführt. Das Anlegen des Rasens erfolgte mit wohlwollender Unterstützung durch die „Süddeutsche Saatzucht“ in Oberdielbach unter Geschäftsführer Fritz Schmidt sen. Auch sportliche Erfolge fallen in die Ära Artur Ihrig. Nachdem die Seniorenmannschaft 1962/63 aus der A-Klasse absteigen musste, gelang in der folgenden Runde der sofortige Wiederausieg in diese Klasse durch Erringung der Kreismeisterschaft. In der Saison 1963/64 wurde die Schülermannschaft unter Jugendleiter Josef Büchler Kreismeister. Während des Sportplatzneubaus fand der Spielbetrieb auf dem Sportplatz in Mülben bzw. auf dem Sportgelände des Nachbarvereins Schollbrunn statt. Die Jugend spielte seinerzeit im Gewann Neugereuth auf einer Wiese, die als Fußballplatz hergerichtet wurde. Das Gewann Neugereuth liegt inwendig der Lindacher Straße, bekannt unter dem Namen „Transeuropa“ (Verbindungsstraße zwischen Strümpfelbrunn und Baugebiet Breitenfeld).

Die Vereinsepoche Peter Back sen. (1964 – 1972)

Eine erhebliche Weiter- und Fortentwicklung nahm der Sportverein unter dem 1. Vorsitzenden Peter Bach. Das Anfang 1965 noch im Rohbau befindliche Sportheim wurde fertig gestellt und anlässlich eines Sportfestes (31. Juli bis 2. August 1965) eingeweiht. Weiterhin wurde eine Flutlichtanlage errichtet. Vereinsausflüge fanden 1965 nach Innsbruck, 1967 nach Bernau am Chiemsee und 1969 nach Weisbach in den bayrischen Alpen statt. In den 60er Jahre verfügte der Verein über erfolgreiche Schüler- und Jugendmannschaften. So rückte die A-Jugend 1965 in die Main-Neckar-Staffel auf. Die Seniorenmannschaft musste dagegen nach der Saison 1965/66 in die B-Klasse absteigen. Die Bewirtung der Sportplatzgaststätte erfolgte ab dem 1. März 1965 von den Eheleuten Heini und Käthe Schölch; ab dem 1. Mai 1966 von den Eheleuten Edwin und Babara Bauer und schließlich ab 1. Juni 1968 durch Frau Erika Bracht. In allen drei Fällen wurden Pachtverträge zwischen dem SV Dielbach und den jeweiligen Privatpersonen abgeschlossen. Frau Erika Bracht bewirtschaftete das Vereinsheim insgesamt 22 Jahre bis zum 31. Mai 1990. In all den Jahren als „Vereinswirtin“ zeigte sie großes Engagement und galt als die „Mutter“ bzw. „gute Seele“ des Sportvereins.

Ferner wurde unter der Vereinsführung von Peter Back die Vereinssatzung am 21. Mai 1969 neu verfasst (Jetzt 22 Paragraphen) und galt in dieser neuen Fassung bis zum 6. Februar 1982. Ein Höhepunkt im Vereinsgeschehen war das 25- Jährige Vereinsjubiläum vom 30. Juli bis 2. August 1971. Bei einer Totenehrung wurde der gefallenen, der vermissten und verstorbenen Vereinsmitglieder in Ehrfurcht gedacht. Anlässlich des Festbankettes wurden zahlreiche verdiente Mitglieder sowohl von Verein als auch vom Verband geehrt.

Ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte war der 23. Januar 1970. Der Sportverein wurde beim Amtsgericht (Registergericht) Eberbach ins Vereinsregister eingetragen und trug fortan den Namen Sportverein Frisch-Auf e.V. mit Sitz in Oberdielbach. Somit erhielt unser Verein einen einwandfreien Rechtsstatus, als so genannte juristische Person (Personenvereinigung). Dieser Schritt war notwendig, um den erhöhten Anforderungen an den Verein wie Haftung und steigende Mitgliederzahl (1971 insgesamt 143 Mitglieder) gerecht zu werden. Seit dem 1. Januar 1971 gab es eine Damenfußballmannschaft, die jedoch 1974 wieder aufgelöst wurde. Trainiert wurde diese Mannschaft von Friedrich Schölch. Zwei Betriebsmannschaften (Volksbank Eberbach und Fa. Möbel Dewald in Eberbach) schlossen sich 1971 dem Verein an. Auch fanden 1971 Fusionsgespräche zwischen dem SV Dielbach, SV Schollbrunn, TSV Strümpfelbrunn, VfR Waldkatzenbach und SC Weisbach statt. Eine Zusammenlegung der „Winterhauchvereinen“ wurde von allen einhellig abgelehnt.

Der Sportverein unter der Führung des 1. Vorsitzenden Klaus Heß (1972 - 1980)

In der Generalversammlung vom 8. Januar 1972 im „Dielbacher Hof“ wurde Klaus Heß zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die achteinhalb Jahre Vorstandschaft von Klaus Heß kann als die Konsolidierungsphase des Sportvereins angesehen werden, d.h. das Vereinsgeschehen verfestigte, vereinigte und sicherte sich. 1974 wurde wegen der Gemeindereform der Vereinssitz von Amts wegen geändert; neuer Vereinssitz wurde Waldbrunn.

1976/77 begann die gemeinsame Jugendarbeit mit dem SV Schollbrunn und dem VfR Waldkatzenbach, da die eigene Nachwuchsspielerdecke im Jugendbereich des SV Dielbach nicht mehr für eine eigene Schüler- und Jugendmannschaft ausreichte. Ebenfalls im Jahre 1977 wurden zahlreiche Renovierungsarbeiten an den Sportstätten vorgenommen. So wurde auf dem Hauptplatz der Rasen erneuert und gleichzeitig ein Trainingsplatz angelegt, der 1980 erweitert wurde und heute noch dem Verein zur Verfügung steht. Die Flutlichtanlage vom Hauptplatz auf den Nebenplatz (Trainingsplatz) verlagert.

Am 1. Juli 1978 wurde eine Karateabteilung gegründet und eine Damengymnastikgruppe trat ebenfalls im gleichen Jahr dem Verein bei. Im Zuge der allgemeinen Liberalisierung im Fußballsport kam auch unser Verein zum ersten Mal in den Genuss einer Trikotwerbung, gesponsert durch das Maler- und Gipsergeschäft Peter Back in Oberdielbach. Geldspenden flossen dem Verein auch aus örtlichen Geschäften zu. Schöne Vereinsausflüge fallen in die Zeit der Amtsführung von Klaus Heß; 1972 nach Bozen/Südtirol und 1977 nach Hamburg und Lübeck.

Im Jahr 1979 erhielt der Sportverein seinen heutigen Namen Sportverein Frisch-Auf Dielbach e.V. mit Sitz in Waldbrunn. Weiterhin konnten viele neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden. So bestand 1980 der Verein aus nicht weniger als 255 Mitgliedern. Das Sportliche Geschehen kann in dieser Zeit als durchwachsen beschrieben werden. Lediglich die Reservemannschaft spielte erfolgreich. Sie belegte zwischen 1973 und 1979 je dreimal den 1. bzw. den 2. Platz in der Abschlusstabelle. Bedingt durch eine Spielklassenänderung spielte die 1. Seniorenmannschaft ab der Saison 1977/78 in der A-Klasse, nachdem sie seit dem Abstieg 1966 in der B-Klasse spielberechtig war.

Die Vereinsleitung in den Händen von Reinhard Kessler (1980 - 1984)

Am 13. Juni 1980 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Café Schölch statt, in welcher der bisherige 2. Vorsitzende zum 1. Vorsitzende gewählt wurde. In seiner Amtszeit wurden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten am Sportheim vorgenommen. Die Damengymnastikgruppe trat 1982 aus dem Verein aus und die Karateabteilung wurde 1983 aufgelöst. Erstmals fand im Jahre 1983 in Dielbach ein Ortsturnier um einen Wanderpokal mit den anderen Sportvereinen aus Waldbrunn (TSV Strümpfelbrunn, SV Schollbrunn, SC Weisbach und VfR Waldkatzenbach) statt. Ferner wurde das Nutzungsrecht für die Gerätehalle erworben. Die Jugendarbeit in den Spielgemeinschaften wurde unter Reinhard Kessler fortgeführt. Die Seniorenmannschaft spielte zu dieser Zeit erfolgreich in der A-Klasse. Negativ begleitet war das Vereinsgeschehen mit einem Einbruchsdiebstal in das Klubhaus.

Die Amtszeit von Henryk Hilbers als 1. Vorsitzender (1984 - 1988)

In der ordentlichen Mitgliederversammlung in der „Grillhütte“ wurde Henryk Hilbers am 21. Januar 1984 zum 1. Vorsitzenden gewählt. Zunächst wurde 1984 die bestehende Jugendspielgemeinschaft erweitert; der SV Neckargerach kam hinzu. Der Gesamtjugendbereich in der Spielgemeinschaft (SV Dielbach, SV Schollbrunn, VfR Waldkatzenbach und SV Neckargerach) stand unter der erfolgreichen Leitung von Meinhard Link vom SV Neckargerach. Ab 1985 wurde die Jugendspielgemeinschaft durch den Betritt des SV Zwingenberg erweitert. Höhepunkt der Amtszeit von Henryk Hilbers war das 40-Jährige Vereinsjubiläum vom 4. – 7. Juli 1986. Während der Festveranstaltung konnten zahlreiche Ehrungen für verdiente Vereinsmitglieder vorgenommen werden.

1987/88 fanden Verhandlungen unter Henryk Hilbers‘ Führung mit der Gemeindeverwaltung in Person von Gerhard Hauck über Ausbauabsichten des Sportheims statt. Es wurden die Planungsunterlagen für den Umbau und Ausbau des Sportheims erstellt. Henryk Hilbers leistete also für die Fortentwicklung des SV Dielbach, wie andere Vorsitzende, Pionierarbeit. U.a. wurden Sportheimdacherneuerungen und Speichersanierungen vorgenommen. 1987 wurde der Trainingsplatz ausgebaut und mit neuen Toren sowie einem Schutzzaun versehen. Erstmals fand am 1. Mai ein „Familienwandertag“ für die Vereinsangehörigen statt, der bis heute noch fester Bestandteil der Geselligkeit im Sportverein ist. Sportlich gesehen waren die Seniorenmannschaften immer in der Spitzengruppe der A-Klasse zu finden. Die Jugendarbeit lag von 1976 bis 1987 in den Händen des Kreisjugendleiters Werner Braun.


Der Verein unter der Regie von Herman Döring (1988 - 2008)

In der Generalversammlung vom 30. Januar 1988 in der „Grillhütte“ am Sportplatz wurde Herman Döring zum 1. Vorsitzenden gewählt, der schon 14 Jahre lang als Schriftführer für den SV Dielbach tätig war. Er trieb die Entwicklung des Sportvereins Frisch-Auf Dielbach e.V. kontinuierlich und beharrlich bis 2008 an. Die von seinem Vorgänger eingeleitete Um- und Ausbaupläne des Sportheims wurden ab Mai 1989 in die Tat umgesetzt. Die umfangreichen Arbeiten konnten nur durch tatkräftige Unterstützung der Vereinsmitglieder und von Außenstehenden bewältigt werden. Das großzügig ausgebaute Klubhaus wurde am 19. August 1991 eingeweiht. Bereits seit 1. Juni 1990 wird das Vereinsheim schon in Eigenverantwortung bewirtschaftet und dient seither als Treffpunkt für viele zusätzliche Veranstaltungen (Gymnastikraum, Generalversammlung, Weihnachtsfeier, Kirchweihfest usw.). Als „Macher“ für die gesamte Sportheimbewirtschaftung galt der 2. Vorsitzende Edgar Uhrig. Weiterhin wurden Pflasterarbeiten am Vorplatz des Sportheims sowie die Böschungsarbeiten in Eigenarbeit vorgenommen. Als Highlight, d.h. als das sportlich herausragendste Ereignis in der Vereinsgeschichte, muss der Aufstieg der 1. Seniorenmannschaft in die Bezirksliga angesehen werden. Unter Spielertrainer Heiner Beisel konnte in der Saison 1990/91 dieser Erfolg verbucht werden. Gefeiert wurde diese sportlich Leistung mit der Aufstiegsfeier am 8. Juni 1991 im Sportheim. Vereinsausflüge fanden 1989 nach Berlin und 1993 nach München mit einer Floßfahrt auf der Isar statt.

1989 wurde die Damenfußballmannschaft zu neuem Leben erweckt und 1991 die Damengymnastikgruppe unter Leitung von Inge Back im Sportverein aufgenommen. Unter Schriftführer Heiner Neureuther wurde der umfangreiche Schriftverkehr erstmals mit einem modernen Personalcomputer durchgeführt. Auf Anregung des 1. Vorsitzenden wurde 1992 damit begonnen, eine Vereinszeitschrift zu erstellen. Deren Erstausgabe erschien im Herbst 1993. Seither verfügt der Verein über eine Vereinsredaktion, die unter der Verantwortung von Werner Karg stand und regelmäßig am Jahresende einen neuen „SVD-Report“ herausgab.

Als weiterer Komfort für die Spieler(innen) wurde 1993/94 zwei geräumige Duschräume ans Sportheim angebaut, die seither den engen Raum ersetzen, der jetzt als Getränkelager dient. Seit 1994 war mit Martina Schulz die wichtige Funktion als Kassenwart innerhalb der Vorstandschaft erstmalig mit einer Frau besetzt. Dies ist ein Novum in der Vereinsgeschichte und im Zuge der Chancengleichheit für Mann und Frau ein beträchtlicher Fortschritt („Frauenquote“). Im Jahr 1994 wurde auch eine Jugendsatzung verabschiedet. Erstmals fand 1995 ein Kinder- und Jugendnachmittag unter dem Motto: „Spiel, Sport, Spaß“, sowie im gleichen Jahr ein Straßenturnier mit Dielbacher „Freizeitkickern“ statt. Nach langen Bemühungen konnte mit Heinrich Back endlich ein Platzwart gefunden werden, der in vorbildlicher Weise die Sportstätte hegte und pflegte. Am 1. November 1995 wurde eine Damenfreizeitsportgruppe gegründet, die als selbstständige Abteilung in den Verein integriert wurde. Die Mitgliederzahl konnte erheblich gesteigert werden und betrug (mit Stichtag 31. Januar 1996) 306.

50 Jahre SV "Frisch-Auf" Dielbach

In den letzen acht Jahren stand die Jugendarbeit für den Verein unter der hervorragenden Regie von Günther Back. So konnte in der Runde 1987/88 die C-Jugend Landesligameister, Kreispokalsieger und Badischer Pokalsieger werden.
Im Seniorenbereich konnte sich die 1. Mannschaft in der Bezirksliga etablieren und mit Spielertrainer Jörg Ebert hervorragende Ergebnisse (fünfter bzw. sechster Platz in der Abschlusstabelle) bzw. einen dritten Platz in der Saison 1996/1997 erzielen.

Das schönste Fest aller Zeiten sollte es werden: „50 Jahre SV Frisch-Auf Dielbach e.V.“ vom 25. – 27. Mai 1996. Festauftakt war bereits eine Woche zuvor am 19. Mai mit der Totenehrung am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof in Oberdielbach. Dann die Wettervorhersage für das Festwochenende: „Regen, Regen, Regen…“. Am Freitag wurde die die blau-weiße Vereinsfarbe mit dem neuen Logo vorgestellt, verdiente Vereinsmitglieder für 15-, 25-, 40- und 50-Jähriger Mitgliedschaft geehrt und ein buntes Programm mit Tanz geboten. Samstags konnten noch einige Jugend- und Altherrenspiele ausgetragen werden. Am Sonntag und Montag aber meinte es der Wettergott überhaupt nicht gut mit dem Sportverein. Sogar der Kindernachmittag musste im Festzelt abgehalten werden. Im Nachhinein kann man bei der Erinnerung an das Fest schmunzeln, auch wenn es damals einigen gar nicht zum Lachen war. Aber man konnte getrost sagen: „Ein Jubiläum anderer Art“.

Spielzeit 1997/1998

Ein erfolgreiches Jahr lag hinter uns. Höhen und Tiefen prägten die Saison. Zu den positiven Dingen zählten ohne Frage die Erweiterung des Trainingsplatzes und die Erneuerung der Flutlichtanlage. Beide Maßnahmen konnten erfreulicherweise unter größter Anstrengung in Eigenleistung erstellt werden. Auch das über Pfingsten veranstaltete Sportfest muss unter der Rubrik „erfolgreich“ vermerkt werden. Und wie immer im Leben gibt es auch bekanntlich viel Schatten. So musste unsere Seniorenmannschaft den harten Weg eines Absteigers aus der Bezirksliga gehen. Dies ist umso trauriger, weil die Mannschaft in der gesamten Spielzeit nur ein einziges Mal auf dem letzten Tabellenplatz stand. Dies jedoch gerade am letzten Spieltag. Trotz dieses sportlichen Misserfolges etablierte sich an Fasching ein Achterrat (bestehend aus acht Frauen) der nur einer „blau-weißen Nacht“ am schmutzigen Donnerstag eine Institution schuf, die es heute noch gibt.

Wiederaufstieg und Meisterschaft in der Bezirksliga

Nach der verkorksten Saison konnte die Seniorenmannschaft wieder Erfreuliches berichten: Die „Mission Wiederaufstieg“ ist der Mannschaft am vorletzten Spieltag mit einem überzeugendem 2:0 Sieg gegen den direkten Konkurrenten SpVgg Rittersbach glänzend gelungen. Wie der Orkan, der noch eine halbe Stunde vor Spielbeginn über unsere Region hinwegfegte, legte unsere Mannschaft los. Jedem Spieler merkte man es an, dass es um „alles oder nichts“ ging. Trotz eines verschossenen Elfmeters, nach der 1:0 Führung, bewies unsere Elf Nervenstärke, Charakter sowie unbedingten Siegeswillen und machte mit dem 2:0 den berühmten Sack endgültig zu, was gleichzeitig Wiederaufstieg in die Bezirksliga bedeutete. Dieser Erfolg wurde anschließend auch mit einem Autocorso über Muckental, Limbach, Krumbach, Wagenschwend und einer Winterhauchrundfahrt mit dem Abschluss im Sportheim gebührend gefeiert.

Im A-Jugendbereich war man ähnlich erfolgreich. Die Spielgemeinschaft SG Neckargerach/Dielbach belegte in der Landesliga ebenfalls einen zweiten Platz. Die C-Jugend der Spielgemeinschaft Schollbrunn/Dielbach/Waldkatzenbach schaffte mit den Trainern Rainer Ihrig, Helmuth Baumbusch und Antonio Nocco als Staffelmeister und Kreismeister sowie Kreispokalsieger das so genannte „Tripple“. Im Jahr 2001 nahm unser Verein erstmals an der Aktion Fußball-Kleeblatt des badischen Fußballverbandes teil. Das Prädikat in Silber wurde souverän erreicht, wofür der Verein mit 15 Kindern drei tolle Tage auf der Sportschule Schöneck verbringen durfte. Am 1. Juni 2003 um 16:42 Uhr begann für den SV Frisch-Auf Dielbach eine neue Zeitrechnung. Mit einem überzeugenden und deutlichen 6:1 Sieg über Muckental wurde die Meisterschaft in der Bezirksliga Mosbach erreicht, das gleichzeitig den Aufstieg in die Landesliga Odenwald bedeutete. Eine grandiose Feier, die bis in den Montag reichte, stellte alle bis dahin gefeierte Feste in den Schatten. Ganz Dielbach war auf den Beinen um mit der Mannschaft diesen bis dahin für den Verein einmaligen Erfolg zu feiern.

Auch im Jugendbereich wurde fantastische Arbeit geleistet. Dank des Jugendleiters Harry Huß, der bis 2003 das Fußball-Kleeblatt bereits zweimal in Silber und einmal in Gold erreicht hatte, ermöglichte die Egidius-Braun-Stiftung des DFB ein 10-tägiges Fußball-Feriencamp in Grömitz für 16 Jugendliche sowie Betreuer für den Verein.

Nach dem sportlichen Erfolg der abgelaufenen Saison sollte der Verein auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Wie gewonnen – so zerronnen. Nach dem Aufstieg in die Landesliga folgte der sofortige Abstieg in die Kreisliga (früher Bezirksliga). In dieser Liga etablierte man sich in den folgenden Jahren immer und immer wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz.

In der Spielzeit 2007/08 erfolgte ein Umbruch in der Seniorenmannschaft. Zum Ende der abgelaufenen Saison (ein sechster Platz) hatten gleich vier Spieler aus Altersgründenden den Abschied vom aktiven Fußballsport erklärt. Somit war allen klar, dass die neue Spielrunde eine schwierige Aufgabe werden würde. Aus dem Jugendbereich nachrückende Spieler sollten die entstandenen Lücken schließen. Über die gesamte Vorrunde hinweg stand die Mannschaft jedoch auf einem Abstiegsplatz, mit dem weder die Spieler selbst noch die Vereinsführung und schon gar nicht die Zuschauer zufrieden waren. In Anbetracht der misslichen Lage erklärten sich die „Zurückgetretenen“ bereit, ab der Rückrunde gemeinsam mit der Mannschaft das scheinbar Unmögliche (Nichtabstieg) doch noch zu schaffen. Es wurde ein schwieriges Unterfangen. Der Erfolg stellte sich nicht wie gewünscht ein. Aber langsam und unermüdlich wurde Punkt für Punkt zu den vorderen Plätzen aufgeholt und am drittletzten Spieltag der so erhoffte Nichtabstiegsplatz erreicht. Bis zum letzten Spiel musste trotzdem gezittert werden, da nur ein Sieg das angestrebte Ziel ermöglichte. Mit den letzten Kräften und der Unterstützung der Zuschauer wurde auch der erhoffte Sieg unter Dach und Fach gebracht, der natürlich wie eine Meisterschaft gefeiert wurde. In der folgenden Spielzeit kamen neue gestandene Spieler sowie ein neuer Trainer hinzu. Dadurch entstand eine neue Spielkultur, die sich auch prompt im Tabellenstand niederschlug. Nach der Vorrunde stand die Mannschaft mit zwei Spielen Rückstand sogar auf Tuchfühlung zu einem Aufstiegsplatz.

Bei der Jahreshauptversammlung 2006 hatte der bisherige 1. Vorsitzende Hermann Döring angedeutet, dass er nur noch eine Amtsperiode zur Verfügung stehen und das Amt in jüngere Hände abgeben werde. Eigentlich hatte diese Aussage keiner der anwesenden Mitglieder so richtig wahr haben wollen, nach dem Motto „der wird bei der nächsten Wahl bestimmt wieder kandidieren“. Leider sollte dies jedoch nicht der Fall sein. Für den Wahlausschuss (Erwin Back, Werner Karg und Georg Schum) begann bereits im Oktober 2007 die Suche nach geeigneten Personen. Es wurden Personen innerhalb und auch außerhalb des Vereines angesprochen. Es kam wie es kommen musste. Trotz eingehenden Beschwörungen konnte bei der Jahreshauptversammlung am 15. Februar 2008 kein neuer Vorsitzendet gefunden werden. Auf Grund dieser Situation erklärte sich dann Hermann Döring bereit, bis zur nächsten außerordentlichen Versammlung die Amtsgeschäfte weiter zu führen.

Der SV Dielbach seit dem Jahr 2008

In der Folgezeit waren viele intensiver persönliche Gespräche, vor dem Hintergrund des neuen Termins (26. April), notwendig, um vielleicht doch noch die „berühmte Kuh vom Eis zu holen“. Bei einer weiteren Sitzung im Sportheim am 28. Februar, der ca. 30 potentielle Kandidaten anwesend waren, keimte beim Wahlausschuss dann doch ein kleines Fünkchen Hoffnung.

Weiter Gespräche folgten. Erst während der Wahl stellte sich Steffen Fuhrmann, der eigentlich als Schriftführer kandidieren wollte, als zweiter Vorsitzender zur Verfügung. Somit war die Wahl gerettet, da der bisherige zweite Vorsitzende Lars Wetterauer nun zum ersten Vorsitzenden gewählt werden konnte. Alle weiteren vakanten Ämter waren ohne Probleme zu besetzten bzw. konnten durch Wiederwahl gedeckt werden. Nach der heiklen, aber trotzdem harmonisch verlaufenden Sitzung bedankte sich der neue erste Vorsitzende Lars Wetterauer für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und bat alle Mitglieder um tatkräftige Unterstützung. Seine erste Amtshandlung bestand darin, den bisherigen ersten Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Einstimmig wurde diesem Antrag statt gegeben und unter anhaltenden Applaus wurde Hermann Döring zum Ehrenvorsitzenden des SV Frisch-Auf Dielbach e.V. ernannt. Die offizielle Ehrung sollte jedoch zu einem geeigneten späteren Zeitpunkt stattfinden.

Nach nur einer Wahlperiode musste der bisherige Vorsitzende Lars Wetterauer sein Amt aus beruflichen Gründen wieder zur Verfügung stellen. Wie bereits zwei Jahre zuvor gestaltete sich die Suche nach einem Nachfolger auch in diesem Jahr äußerst schwierig. Niemand wollte so richtig das Amt des 1. Vorsitzenden übernehmen. Erst drei Stunden vor dem offiziellen Sitzungsbeginn erreichte den Vorsitzenden des Wahlausschusses ein Anruf, der ihm den berühmten Stein vom Herzen fallen ließ. Er konnte der Versammlung einen potentiellen Kandidaten präsentieren. Das Wahlausschussmitglied Walter Rupp hatte sich bereit erklärt, das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Begleitet von tosendem Applaus der anwesenden Mitglieder wurde Walter Rupp einstimmig für die nächsten zwei Jahre zum Vereinsvorsitzenden gewählt.

Erstmals seit der Saison 2003/04, in der die 1. Mannschaft des SV Dielbach in der Landesliga spielte, meldete man für die Saison 2011/12 wieder eine 2. Mannschaft für die Kreisklasse B des Fußballkreises Mosbach. Die Premierensaison konnte mit einem zufriedenstellenden 7. Tabellenplatz abgeschlossen werden. Aber auch die Gestaltung des Sportgeländes wurde nicht vernachlässigt. In insegesamt 1.164 Arbeitsstunden von ehrenamtlichen Helfern konnte mit der Pflasterung des Wanderparkplatzes, angrenzend an das Sportheim, ein schon seit Jahren geplantes Vorhaben umgesetzt werden. Zusätzlich wurden im Jahr 2012 die in die Jahre gekommene Bänke an der Sportheimseite durch neue ersetzt. An dieser Stelle ein Dankeschön an die zahlreichen Helfer, ohne die solche Arbeiten nicht möglich wären.

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